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  • AutorenbildKerstin Hesse

Kreta - Insel der Götter


Kαλή μέρα μαζί

Was weiß man von Kreta? Griechenland, Insel, Olivenöl, Palast von Knossos, der Minotaurus, Zeus und Europa...ist ja schon ein bisschen was, aber sicher nicht alles.

Als ich bei der FVW gesehen hatte, daß es einen Workshop auf Kreta geben würde hab ich mich gleich angemeldet und ich war dabei.

Abflug Düsseldorf mit der Aegean Airline. Mit einem easy Umstieg in Thessaloniki, ging es nach Heraklion weiter. Dort wurden wir mit dem Bus in das nah gelegene Amirandes Grecotel gefahren. Und dann... Καλώς ήλθατε σε μας (herzlich willkommen bei uns). So ein Empfang! einem Gläschen Prosecco oder Wasser und Livemusik und Schlüsselübergabe. Dann ging es auf die Zimmer.

Tür auf und wow... ich hatte ein Poolzimmer erwischt. Schade nur, daß es zu kalt für war, um zu baden.

Schnell umziehen und schon ging es zum Abendessen in das Aldemar Royal Mare Hotel. Begrüßt wurden wir von verschiednene Vertetern des Hotels und Tourismus von Kreta. Dann gab es gab ein tolles Essen mit landestypischen Speisen. Wir durften sogar beim Kochen zuschauen... und es ging sehr lang.

Am nächsten Morgen wurden wir mit dem Bus von unserer Reiseleiterin abgeholt. Da sie Archäologin ist und auf Kreta lebt, erfuhren wir sozusagen aus erster Hand wie das Leben auf Kreta so ist. Nebenbei erfuhren wir, daß eine durchschnittliche 4-Köpfige Familie ca. 140l Olivenöl im Jahr verbraucht oder 110l griechischen Raki (dieser schmeckt allerdings nicht nach Anis). Hätten Sie das gewußt? Ich nicht...

Auch die Geschichte wurde nicht vergessen, z.B. woher der Name Europa kommt oder was hat es mit dem Palast von Knossos auf sich.

Zuerst fuhren wir zur hoteleigenen Farm des Grecotels, wo z.B. Wein und Gemüse, Olivenöl, Seife oder Käse selbst hergestellt und in den Hotels verwertet und verkauft wird.

Weiter nach Chania und Rhetymon. Chania war die erste Hauptstadt von Kreta. Kleine beschauliche Gassen und Gässchen, sehr schön zum Bummeln und Shoppen. Am Hafen kann man sehr gemütlich sitzen und essen. Rhetymon war ähnlich, mit othodoxen Kirchen oder arabischen Architektur. Da Kreta eine zentrale Lage im Mittelmeer hat, wurde es von vielen Ländern begehrt und erobert.

Abends waren wir diesmal im neuen Abaton Island Resort. Sehr schick und stylish. Nach einer kurzen Besichtigungstour, wurde das Essen serviert: das 11 Gängemenü in nur einer kleine Auswahl an Bildern

Eigentlich wollte am nächsten Tag niemand aufstehen und frühstücken, wir waren ja fast alle noch satt vom Abend zuvor. Aber was solls, heute war Workshop angesagt. Vertreter der Hotels und des griechischen Tourismus standen uns Rede und Antwort, berichteten über den schweren Wiederaufbau des Vertrauens, das die Touristen nach der Krise in Griechenland dazu bringt, dort wieder Urlaub zu machen. Natürlich wurden auch Themen besprochen wie die Nachhaltigkeit in den Hotels umgesetzt wird und wie man Gäste für die Umwelt sensibilisieren kann, ohne das das Urlaubsgefühl eingeschränkt wird.

Am nächsten Tag stand das Archäologische Museum in Heraklion auf unserer Liste der Besichtigungen. Sollte sich man sich nicht entgehen lassen. Sehr beeindruckend. Wir bekamen einen Überblick über die Geschichte Kretas an Hand der Fundstücke und natürlich gab es ein Modell des Palastes von Knossos. Das der sooo groß ist, hatte ich nicht erwartet.

Danach ging es zum Ausgrabungsort, dem eigentlichen Palast:

Übrigens das Buch von Brigitte Riebe "Der Palast der blauen Delphine", handelt von Kreta und Knossos.

Nach dieser Besichtigung fuhren wir weiter Richtung der kleinen Insel Spinalonga. Leider reichte die Zeit nicht für eine Besichtigung. Spinalonga ist die Insel auf der lange Zeit die Leprakranken lebten. Bis in unsere heutige Zeit.

Zum Abend ging es diesmal in die Kaktus Hotels, eine kleinere, im landestypischen Stil eingerichtete Hotelgruppe. Der kurzen Besichtigung folgte das obligatorische Abendessen. Landestypisch diesmal und wieder sehr lecker.

Was soll ich sagen, wir Alle haben uns auf Kreta sehr wohl gefühlt.

Fazit:

Ich kann einen Urlaub auf der Insel der Götter und ganz Griechenland nur empfehlen.

Es ist ein ganzjährig zu bereisendes Land. Wer noch nicht dort war sollte es unbedingt besuchen, denn es ist für jeden etwas dabei.

Aντίο στην Κρήτη


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